Testwettkampf der TSV Turnerinnen

Testwettkampf der TSV Turnerinnen als Generalprobe für die Hessischen Meisterschaften

Nach einer langen coronabedingten Wettkampfunterbrechung gingen am vergangenen Samstag in der Heusenstammer Kunstturnhalle des Sportzentrums Martinsee die TSV-Turnerinnen der Altersklasse 7 bis 14 in einen internen Testwettkampf.

Insbesondere die Jüngsten nutzten diese Möglichkeit um die Abläufe im Wettkampf zu festigen und sich auf die kommenden Meisterschaften vorzubereiten.

Insgesamt 13 Mädchen präsentierten die Übungen ihrer Altersklasse unter den Augen des via Livestream zugeschalteten Publikums.

Mit den gezeigten Leistungen können alle Mädchen sehr zufrieden sein. Nun heißt es in der kommenden Woche fleißig trainieren und die Übungen weiter festigen.

Wir danken den Turnerinnen für die gelungenen Darbietungen sowie dem Trainer- und Organisationsteam für die Umsetzung des Testwettkampfes!

Allen Teilnehmerinnen wünschen wir viel Erfolg und Spaß am kommenden Samstag in Limburg!

Hannah Schwarze

Nancy Ceynowa holt sensationell Bronze bei den Deutschen Jugendmeisterschaften

Die ursprünglich im Frühjahr geplanten Deutschen Jugendmeisterschaften im Gerätturnen weiblich wurden am Wochenende 28./29. November in Esslingen ausgetragen. Dem Ausrichter TSV Berkheim gelang es, den Wettkampf unter einem strengen Hygienekonzept stattfinden zu lassen. Für die Titelkämpfe auf Bundesebene waren ausschließlich Bundes- und Landeskaderathletinnen zugelassen, die zusätzlich eine erforderliche Qualifikationsnorm im Vierkampf erreicht haben mussten. Diese große Hürde zur Teilnahme hatte Nancy Ceynowa als Landeskaderathletin der TSV Heusenstamm mit Bravour im Rahmen eines Wettkampfes in der 3. Bundesliga Ende 2019 gemeistert und ging somit als einzige hessische Turnerin in der Altersklasse 15 an den Start.

Die Nervosität unmittelbar vor dem Wettkampf war natürlich groß, da seit März keinerlei Wettkämpfe mehr ausgetragen wurden und zudem durch den Lockdown von März bis Mai und erst kürzlich Anfang November zwei Trainingspausen eingelegt werden mussten, die Trainingsrückstände verursacht hatten. Nancy startete ihren Wettkampf als erste Turnerin am Stufenbarren. Im Vorfeld wurde die Entscheidung gefällt, eine sichere Übung zu präsentieren und auf das zweite Flugelement (Pak-Salto) sowie die ganze Drehung im Handstand zu verzichten, da die Elemente aufgrund des Corona-Trainingsrückstandes noch nicht wieder komplett wettkampfreif waren. Die Einbußen im Schwierigkeitswert nahmen Nancy und ihr Trainer Dan Burinca hierbei zu Gunsten der Sicherheit in Kauf. Nancy startete ihre Übung mit Felgvariationen in den Handstand am unteren Holm, setzte sie mit einem wunderschön ausgetragenen Konterflug vom unteren zum oberen Holm und Riesenfelgen in Rist- und Kammgriff fort und beschloss sie mit einem stabilen Doppelsalto gebückt als Abgang. Kleinere Unsicherheiten beim Griffwechsel verhinderten eine höhere Wertung. Der Trainer zeigte sich jedoch mit der Leistung seines Schützlings sichtlich zufrieden.

Als nächstes stand der nur 10 cm breite Schwebebalken auf dem Programm. Ihre Trainerin Camelia Neagu, die leider aufgrund der Personenbeschränkung in der Halle nicht dabei sein konnte, fieberte an diesem Gerät natürlich aus der Ferne besonders mit. An diesem Tag schien Nancy mit dem Schwebebalken eins zu sein und präsentierte ihre mit Schwierigkeiten gespickte Übung sehr sicher ohne Sturz oder größere Unsicherheiten. Die akrobatische Serie Menicelli – Spreizsalto, das freie Rad, der Seitwärtssalto, die Sprungverbindung und auch ihr Strecksalto vorwärts mit ganzer Drehung als Abgang, gelangen ihr nahezu optimal und die Freude über diesen Auftritt war natürlich bei Trainer und Turnerin groß.

Zu Halbzeit wechselte Nancy mit Ihrem Trainer Dan Burinca zum Boden. Trotz der suboptimalen Vorbereitung fühlte sich Nancy so sicher an diesem Tag, dass sie auf die zusätzliche Landematte verzichten wollte. Dieses Selbstbewusstsein brachte sie dann auch im Wettkampf auf die 12x12m Fläche. Sie zeigte sehr schön hoch und sauber ausgeführte Doppelsalti gebückt und gehockt in den ersten beiden Akroserien, einen stabilen Überschlag Strecksalto vorwärts mit ganzer Schraube sowie in der Abschlussbahn die neu erlernte 2 ½ Schraube rückwärts. Kleinere Fehler bei den gymnastischen Übergängen schlichen sich zwar ein, vor dem Hintergrund, der nicht optimalen Vorbereitung ist ihre Leistung an diesem Gerät aber als absolut bewundernswert einzustufen. Akrobatisch zeigte sie eine der schwierigsten und saubersten Darbietungen des gesamten Teilnehmerfeldes. Um am Boden noch ein paar Zehntel mehr in der Bewertung zu erhalten und somit näher an die Podestplätze heranzukommen, fehlte es ihr noch an Stabilität in der Ausführung der gymnastischen Elemente.

In der Schlussrotation zeigte Nancy mit ihrem Yurchenko gestreckt am Sprungtisch eine gewohnt sichere Leistung im Rahmen ihres Vierkampfes. Kurzfristig hatten sich Nancy und Dan überlegt mit dem Tsukahara gestreckt einen zweiten Sprung für das Gerätefinale zu präsentieren. Dieser gelang ihr ordentlich, wurde jedoch vom Kampfgericht leider im Schwierigkeitswert abgewertet, weshalb am Ende ein paar Zehntel fehlten, um in die Medaillenränge am Gerät Sprung einzugreifen.

Im Vierkampf stand für Nancy im nationalen Vergleich der Altersklasse 15 schlussendlich ein grandioser 6. Platz im Mehrkampf zu Buche. Getoppt wurde dies noch von einem Finalergebnis am Einzelgerät Schwebebalken. Die Ergebnisse wurden wegen der Hygieneauflagen aus dem Vierkampf herausgezogen und nicht wie unter Normalbedingungen im Rahmen von Finalwettkämpfen extra ausgeturnt. Nach ihrem sehr sicheren Auftritt am Schwebebalken war die Freude riesengroß, dass sich Nancy mit dieser Leistung auf Rang 3 in Deutschland geturnt hatte und somit verdient im Rahmen der Siegerehrung die Bronzemedaille in Empfang nehmen durfte. Eine sensationelle Leistung, auf die sowohl Nancy als auch das Trainerteam sehr stolz sein können und auf welcher es aufzubauen gilt für die Zukunft!

Gratulation an Nancy Ceynowa, ihre Trainer Dan Burinca und Camelia Neagu zu diesem tollen Erfolg!

Qualifikation zu den Deutschen Jugendmeisterschaften

In diesem Jahr ging es sehr früh mit den ersten Wettkämpfen los.

Bereits Mitte Februar stand eine Qualifikationswettkampf für die Deutschen Jugendmeisterschaften an. Nadine Christof startete das erste Mal im Kürbereich der Altersklasse 12 und belegte eine tollen 2. Platz.

Nancy Ceynowa startete in der AK 15 und turnte ebenfalls einen guten Wettkampf und belegte den 3. Platz.

Gemeinsam fuhren die beiden zum bundesoffenen Wettkampf nach Essen. Hier mussten sie sich mit vielen guten Turnerinnen aus Deutschland messen und sogar aus dem Ausland waren einige Athleten anwesend. Die Aufregung war groß und Nadine schaffte es auf Rang 24.

Nancy nutzte den Wettkampf, um ein paar neue Übungsteile für die Deutschen Jugendmeisterschaften auszuprobieren. Sie hatte sich bereits Ende 2019 ihre Punkte in der Bundesliga erturnt und sich damit die Teilnahme gesichert.

Am Stufenbarren konnte sie die Übung mit einem Pak-Salto durchturnen und auf der Bodenfläche zeigte sie gleich zwei Doppelsalto rückwärts. Auch wenn noch nicht alles ganz optimal lief, zeigte sie einen tollen Wettkampf. Am Ende stand sie auf den 8. Platz in der Gesamtwertung.

Am Sprung erturnte sich Nancy die Höchstpunktzahl mit 12,95 Punkte vor der Konkurrenz aus Deutschland.

Qualifikationswettkampf Deutschland-Cup

Am 23.02.2020 eröffneten Tabea Hock, Elina Maria Schäfer, Emelie Hornak und Mira-Lina Seidel die diesjährige Wettkampf Saison bei der Qualifikation zum Deutschland-Cup.

Tabea und Elina zeigten starke Übungen mit schwierigen Elementen wie Strecksalto mit ganzer Schraube / halber Schraube am Boden, Rad-Rondat Verbindung und Auerbach gehockt am Balken und freuten sich am Ende verdient über Platz 3 auf dem Treppchen. Damit verpassten beide nur knapp die Qualifikation.

Auch Emelie und Mira-Lina zeigten schöne Übungen mit neu erlernten Teilen. Mira-Lina konnte erstmal im Wettkampf die Riesenfelge am Barren zeigen und Emelie den Konter. Am Boden zeigte Mira-Lina ebenfalls erstmals die halbe Schraube und Emelie die Verbindung Salto vorwärts-Rondat-Salto rückwärts. Am Ende mussten beide allerdings ein paar Fehler in Kauf nehmen, können aber trotzdem stolz auf Ihre gezeigten Leistungen sein.

Erfolgreicher Jahres-Abschluss beim Niederrhein Cup 2019

Am 16. + 17.11.2019 fand in Tönisvorst, Nordrhein-Westfalen, der diesjährige Niederrhein- Cup und damit letzte Wettkampf in diesem Jahr statt. Unter der großen Teilnehmerzahl starteten auch die Turnerinnen der TSV Heusenstamm.

Am Samstagmorgen starteten die ältesten Turnerinnen Manya Faber (AK16) und Tabea Hock (AK 14) in der Leistungsklasse 1. Tabea überzeugte vor allem am Boden mit ihrer fehlerfreien Übung und erzielte mit 13,75 Punkten die höchste Wertung in Ihrem Wettkampf. Manya punktete bei den Kampfrichtern besonders am Sprung mit Ihrem Tsukahara gehockt. Am Ende durfte sich Tabea über die Bronzemedaille und Platz 3 im Mehrkampf, sowie den Einzug in alle vier Gerätefinals am Folgetag freuen. Manya erreichte einen sehr guten 7. Platz und freute sich ebenfalls über den Einzug ins Boden- und Sprungfinale.

Im 2. Durchgang starteten Mira-Lina Seidel (AK 11) und Greta Schöndorf (AK9) in der Leistungsklasse 2. Beide turnten einen sehr guten Wettkampf an allen Geräten. Mira-Lina freute sich besonders mit 12,25 Punkten über das zweithöchste Ergebnis am Sprung und erreichte am Ende den 7. Platz im Mehrkampf und ebenfalls die Qualifikation für alle Gerätefinals. Greta turnte aufgrund Ihres jungen Alters außer Konkurrenz. Besonders hervorzuheben ist daher der beachtliche 5. Platz im Mehrkampf, den sie erreicht hatte.

Im 3. und letzten Durchgang am Samstag turnte dann die Altersklasse 12-13 in der Leistungsklasse 2. Hier startete die größte Anzahl von Turnerinnen mit 46 Teilnehmerinnen. Für die TSV Heusenstamm waren dies Josephine Bureik, Lena Haisch, Emelie Hornak, Amy Riebel und Elina Schäfer. Leider mussten die Mädels am Balken einige Stürze in Kauf nehmen, lediglich Elina schaffte eine fehlerfreie Übung an diesem Gerät und erturnte mit 12,25 Punkten die dritthöchste Wertung. Lena (13,10 Punkte), Emelie (12,95 Punkte) und Josephine (13,15 Punkte) präsentierten Ihre Bodenübungen gewohnt ausdrucksstark und fehlerfrei. Amy glänzte am Sprung mit 12,50 Punkte mit einem ½ – ½ Überschlag. Am Ende des Tages durfte sich besonders Elina mit ihrem fehlerfreien Wettkampf über die Silbermedaille und die Qualifikation im Sprung- und Balkenfinale freuen. Josephine erreichte Platz 6. und die Qualifikation für das Barren- und Bodenfinale. Emelie sicherte sich einen sehr guten 15. Platz im Mehrkampf unter der großen Teilnehmerzahl und Lena rutschte als Startplatz Nr. 8 ins Bodenfinale am Folgetag.

Am Sonntag war dann die Aufregung umso größer, da sich die Turnerinnen einen der begehrten Pokale sichern wollten. Elina konnte leider aufgrund einer Migräne nicht an den Start gehen und musste das Finale absagen. Manya wiederholte Ihre Übungen vom Vortag fehlerfrei und sicherte sich Platz 6 im Sprung und Bodenfinale. Lena und Josephine glänzten ebenfalls wiederholt am Boden und landeten am Ende auf Platz 6 und 7 in ihrem sehr starken Teilnehmerfeld. Mira-Lina turnte sich am Sprung und Barren nur ganz knapp am Treppchen vorbei und erzielte mit 0,10 Punkten Rückstand Platz 4. Und Tabea setzte Ihre Siegesserie fort und sicherte sich 3 von 4 Pokalen. Am Sprung zeigte sie einen sehr guten Tsukahara gehockt sowie am Balken eine selbstsichere Übung ohne Sturz und erreichte damit in beiden Finals Platz 3. Am Boden glänzte sie wie am Vortag mit Ihren schweren Akro-Serien wie Rondat-Flick-Flack-Strecksalto mit ganzer Schraube und durfte sich verdient über Platz 1 freuen.

Top! Wir sind stolz auf eure Entwicklungen und Leistungen in diesem Jahr!

Tabea Hock mit ihrer Gold-Bodenübung

LVT – tolle Leistungen der Turnerinnen

Gegen Ende des Jahres steht immer der Leistungstest im Gerätturnen weiblich an. Ein langes Wochenende für unsere Turnerinnen.

Daran teil nahmen in diesem Jahr Gloria van Eck, Leah Schwarze (AK 8), Mira Schäfer, Sophie Kneisel, Kira Ljung, Julie Petrovic (AK 9) und Nadine Christof (AK 11).

Samstag sind sie bereits in Wetzlar gewesen, um sich den Athletischen Übungen zu stellen. Kraftausdauer, Schnellkraft und Beweglichkeit wurden überprüft. Die Mädels zeigten tollen Leistungen und kämpften um jeden Punkt.

Am Sonntag ging es weiter mit der technischen Überprüfung. An allen vier Geräte (Sprung, Barren, Balken, Boden), aber auch an Trampolin und Schlaufen mussten sie verschiedene Einzelelemente zeigen und damit wie gut sie schon sich für die Übungen im kommenden Jahr vorbereitet haben. Auch hier wuchsen sie über ihre Grenzen hinaus.

Jetzt warten alle gespannt auf die Ergebnisse, die erst nach einer aufwendigen Prüfung bekannt gegeben werden.

Hessischer Mannschafts-Vizemeister

In der Kür wurden noch an diesem Abend die Hessischen Mannschaftsmeisterschaften ausgetragen. Die TSV Heusenstamm stellte eine Mannschaft gemeinsam mit dem Stützpunkt Frankfurt. Da leider dann noch einige Turnerinnen ausfielen, mussten Nancy Ceynowa, Julia Liske und Lana Marold zu dritt an den Start gehen und hatten somit keine Streichwertung.

Aber auch zu dritt zeigten sie einen tollen Wettkampf. Sie starteten am Boden, Nancy konnte erstmals den Doppelsalto gebückt im Wettkampf zeigen und hatte damit sowohl den höchsten Schwierigkeitswert, als auch die höchste Wertung des Tages an diesem Gerät. Am Sprung zeigte die Mannschaft deutlich das beste Ergebnis, sowohl in den Einzel-, als auch im Gesamtergebnis. Am Stufenbarren zeigten sie als Mannschaft die schwierigsten Übungen. Nancy konnte leider ihren Paksalto nicht ganz richtig timen und schlug mit den Schienbeinen auf die Stange. Unter großen Applaus turnte sie dennoch ihre Übung zu Ende. Julia hingehen kam gut durch ihre Übungen und zeigte sowohl Kammgriffriesen, als auch einen Bückumschwung in den Handstand mit ganzer Drehung. Zu später Stunde lief es nur am Ende am Schwebebalken nicht mehr ganz rund. Die Mannschaft musste in ihrer doch sehr hochwertigen Übung einige Stürze hinnehmen.

Am Ende verfehlten sie nur knapp den ersten Platz. Die Freude über die Silbermedaille war trotzdem riesig.

Silber für Gloria im Sprungfinale

Schon vor 6 Uhr brachen die Turnerinnen der Altersklassen 7 und 8 zu den Hessischen Meisterschaften nach Wellerode bei Kassel auf.

In beiden Altersklassen war die Beteiligung mit 27 Turnerinnen sehr hoch.

Antonia Maier, sowie die Zwillinge Pippa und Diya Courso und Carlotta Jakoby turnten einen schönen Wettkampf. Antonia erzielte die höchste Platzierung der Gruppe, gefolgt von Diya, Pippa und Carlotta.

In der Altersklasse 8 zeigte Gloria van Eck einen sehr schönen Wettkampf. Nur am Schwebebalken musste sie einen Sturz in Kauf nehmen, der den Sprung aufs Treppchen verhinderte. Am Ende reichte es trotzdem für einen tollen 6. Platz. Emily Mühle zeigte in diesem Wettkampfjahr eine deutliche Steigerung und belegte einen tollen 15. Platz, dicht gefolgt von Leah Schwarze und Sophia Bünder.

Zeitgleich zu den Mehrkampfmeisterschaften wurden parallel die Platzierungen der Einzelgeräte bekannt geben und geehrt. Durch ihre tolle Leistung am Sprung konnte hier Gloria ihre verdiente Silbermedaille entgegennehmen.

Gaumeisterschaften als Vorbereitung für die Hessischen Meisterschaften

Am vergangenen Wochenende turnten alle Turnerinnen der Turntalentschule die Gaumeisterschaften in der heimischen Turnhalle in Heusenstamm. Die Turnerinnen konnten diesen Wettkampf sehr gut als Probe für die Hessischen Meisterschaften kommende Woche nutzen.

Bei unseren 7-Jähringen gingen drei Mädchen an den Start. Wesentlich souveräner präsentierten sie sich im Vergleich zum letzten Wettkampf im Mai. Nach allen Geräten hatte Antonia Maier sich einen Vorsprung herausgekämpft und gewann die Goldmedaille. Auf Platz 2 kam Pippa Courso, gefolgt von ihrer Schwester Diya auf dem 3. Platz.

In der Altersklasse 8 präsentierten alle Turnerinnen stolz ihre Kippen am Barren, Bogengänge am Balken und Flick-Flack am Boden. Hier konnte Gloria van Eck den Wettkampf klar für sich entscheiden. Silber erturnte sich Leah Schwarze, gefolgt von Sophia Bünder mit einer Bronzemedaille und Emily Mühle auf Rang 4.

Ein tolles Leistungsbild zeichnete sich auch bei den Turnerinnen der AK 9 ab. Sie zeigten am Balken ihre Menny-Kelly und am Boden schon die ersten Saltos. Hier gewann Mira Schäfer die Goldmedaille, gefolgt von Sophie Kneisel auf dem Silberplatz. Kira Ljung erturnte sich Bronze, gefolgt von Julie Petrovic auf dem 4. Platz.

Ab der Altersklasse 11 und älter waren die Turnerinnen immer alleine in einem Wettkampf. Carlotta Zinke turnte nach einer langen Verletzungspause ihren ersten 4-Kampf. Auch wenn sie noch nicht das volle Programm turnen konnte, zeigte sie, dass sich die Geduld in der Verletzungsphase gelohnt hatte und es nun wieder deutlich voran geht. Ihre Trainingskameradin Mia Bohnert turnte eine LK II und zeigte sehr stabile Übungen an allen Geräten.

In der Altersklasse 11 turnte außerdem Nadine Christof. Sie zeigte zum ersten Mal einen Tzukahara am Sprung und eine Doppelschraube am Boden. Anna Kneisel startet nun in der Altersklasse 12 in der Kür. Auch sie hatte ihre Übung mit deutlichen Schwierigkeiten erweitert und damit ihre Leistung gesteigert. Nancy Ceynowa, Altersklasse 14, beeindruckte die Zuschauer besonders mit ihrem Doppelsalto gebückt am Boden.

Wir drücken den Turnerinnen für die bevorstehenden Wettkämpfe am kommenden Wochenende die Daumen!

Unsere AK 6 turnt ihren ersten Wettkampf

Im Rahmen der Gaumeisterschaften durften die Mädchen der Altersklasse 6 das erste Mal an einem Wettkampf ihre Übungen präsentieren. Viele Wochen hatten die Turnerinnen für diesen Tag trainiert. Von Anfang bis Ende probten sie immer wieder ihre Übungen und fieberten auf den großen Tag hin.

Sie begannen am Sprung. Hier war ein Schlusssprung in den sicheren Stand gefragt.

Anschließend ging es an den Barren. Hier zeigten sie, wieviel Kraft sie mittlerweile in Bauch und Armen haben. Sogar einen Klimmzug konnten die Turnerinnen schon präsentieren.

Am Schwebebalken war besondere Konzentration gefragt. Alle Schritte und Armebewegungen mussten in der richtigen Reihenfolge präsentiert werden. Auch das ruhige Stehen auf dem nur 10 cm breiten Balken war sowohl auf den Fußspitzen als auch auf einem Bein mehrere Sekunden gefordert.

Besonders viel Applaus ernteten die Turnerinnen am Boden für ihre Übung. Auf Musik zeigten sie Rolle vorwärts und rückwärts, aber auch schon einen Kopfstand, die Brücke und die Kerze. Hinzu kamen tänzerische Bewegungen passend zur Musik.

Bei der Siegerehrung wurden die Mädchen in Punktgruppen eingeteilt und erhielten dafür ihre Medaille.

Die Goldmedaille bekamen Edda Tuschen, Sophia Kölsch und Merle Bohnert überreicht.

Silber gewannen Audrey Song und Johanna Bertsch.

Die Bronzemedaille durften Julei Wang, Coco Burger und Alisa Goga entgegennehmen.

Herzlichen Glückwunsch für die tollen Leistungen.